The art of highscores

Normalerweise darf hier eigentlich Adis den Blog mit lustigen Meldungen füllen, aber kurz vor dem Release unseres ersten Spiels Diskobolos habe ich mir gedacht, ich melde mich mal selber zu Wort und erzähl euch ein paar genauere Details zu unserem Arcade-Titel. Viel Spaß beim Lesen!

 

Wer letzte Woche die Screenshots gesehen und sich gefragt hat „Was geht da ab?“ ist hier genau richtig und darf sich auf die folgenden Absätze freuen. Und natürlich auf die Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens, den euch Adis angeteased hat…

42.

Da wir nun das mit dem Sinn des Lebens geklärt hätten, können wir uns Diskobolos widmen. Die Grundidee hinter Diskobolos war und ist auch heute noch ziemlich einfach: Eine Highscorejagd, die den Spieler immer wieder aufs Neue fordert und einiges an taktischem Vorgehen und Fingerspitzengefühl erfordert. Im ersten Prototypen (das Spiel bekam von mir den Titel „BounceDefender“) basierte das Spiel noch auf einer einzigen Spielmechanik. Man musste nicht nur mit den Disks die Gegner abschießen, sondern in erster Linie versuchen mit einer Disk mehrere zu erwischen, um einen Punktemultiplikator in die Höhe zu treiben und für jeden folgenden Gegner mehr Punkte zu kassieren. Dabei waren diagonale Schüsse der Weg zum Erfolg, da man für die über die Wände gespielten Disks automatisch einen höheren Multiplikator bekommt. Eine Gameplay-Mechanik, die wir bis ins fertige Spiel übernommen haben.

Die Gegner tauchen zufällig auf. Die Disk so zu verschießen, dass man möglichst viele trifft ist der Schlüssel zu höheren Punktezahlen.

Um mit einer Disk so viele Gegner wie möglich zu treffen, muss man nicht nur das Auge haben, sondern auch die Disk mit einer entsprechenden Geschwindigkeit launchen. Um das Fingerspitzengefühl des Spielers etwas mehr zu fördern und mehr Skill in das Gameplay zu bringen, führten wir den DiskShot ein. Hierbei könnt ihr eure eigene Disk abschießen und bekommt dafür das Vierfache der gesammelten Punkte.

Nur wer die Disks richtig timed, schafft es seine eigene Disk für maximale Punkte abzuschießen.

Der nächste Ansatz war für etwas mehr Abwechslung zu sorgen und dem Spieler mit unterschiedlichen Situationen zu konfrontieren. Dafür wurden kurzerhand neue Gegner und Hindernisse eingeführt, wie zum Beispiel die BlackHoles, die eure Disk einfangen. Da ihr immer nur zwei Disks gleichzeitig verschießen könnt, habt ihr – wenn eine Disk im BlackHole gefangen ist – anschließend nur noch eine zur Verfügung, weshalb ihr euren Spielstil anpassen müsst – vor allem, wenn dann ein weiteres BlackHole auftaucht und den Game Over-Screen näher rücken lässt. Dafür haben die BlackHoles auch einen positiven Nebeneffekt, mit dem risikofreudige Spieler belohnt werden. So sammelt eure gefangene Disk weiterhin Punkte und Multiplikatoren, weshalb ihr das Risiko eingehen und Disks in BlackHoles befördern solltet. Schießt ihr nämlich dann die Disk im BlackHole ab, verschwindet nicht nur der Gegner und ihr könnt wieder zwei Disks verschießen, sondern ihr bekommt auch das doppelte der gesammelten Punkte – insgesamt rund eine Million.

Es zahlt sich aus das BlackHole mit einer Disk zu aktivieren, weil ihr so schnell hohe Punkte machen könnt. Lässt ihr die Disk an der Wand abprallen und ein paar Gegner abschießen, bevor sie im BlackHole landet, erreicht ihr die MAX-Kombo sogar noch schneller.

Für den Kick im Endgame sorgen die Barricades, die wie der Name schon sagt euch den Weg versperren und dazu zwingen im wahrsten Sinne des Wortes um die Ecke zu denken. Um die zu bewältigenden Situationen weiter auszubauen, wurde auch noch das Item-System auf die Beine gestellt, welches sich mit jedem abgeschossenen Gegner auflädt. Insgesamt drei Item-Stufen lassen sich erreichen, wobei ihr in Stufe 1 für eine kurze Zeit drei Disks verwenden könnt. In Stufe 2 bekommt ihr zufällig eins von insgesamt drei Power Ups aktiviert, wie zum Beispiel große Disks, die in Kombination mit BlackHoles unglaublich schnell viele Punkte bringen. Stufe 3 sorgt anschließend für etwas Kontrolle im Endgame, da ihr beim Aktivieren des sogenannten Interrupts den ganzen Bildschirm von Gegnern befreit!

Die Kombination aus Items, BlackHoles, Gegnertypen und Barricades sorgt dafür, dass keine Runde Diskobolos der anderen gleicht. Man muss versuchen die unterschiedlichen Vorteile der einzelnen Elemente zu verinnerlichen und anschließend auf die unterschiedlichen Gegebenheiten einer Situation reagieren, wenn man das Maximum an Punkten rausholen will.

Das waren nur die wichtigsten Elemente des Diskobolos-Gameplay-Cocktails. Man kann die einzelnen Items und Gegebenheiten unterschiedlich miteinander kombinieren und so jede Situation anders angehen und wir sind schon gespannt darauf, auf welche Taktiken die Spieler noch kommen werden. Ich hoffe ihr habt jetzt einen etwas besseren Überblick über die Details des Gameplays. In Kürze präsentieren wir euch zudem ein Gameplay-Video von Diskobolos!

Stay tuned und hf,

Fatih

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4 Antworten auf The art of highscores

  1. Martin FORNLEITNER sagt:

    Ihr wisst aber schon, dass ich das Spiel, wäre dies möglich mittlerweile schon drei mal kaufen würde, hm ? – Freu mich wahnsinnig drauf. :-)

  2. Christian Campregher sagt:

    Ich freu mich schon tierisch auf das Game klingt nach purem Süchtigmacher :D

  3. Wow, wow, wow! Es wird immer besser! Das Spiel muss man sich einfach holen! Werde es (wenn es gut ist, wonach es sich anhört!) Freunden und Familie weiterempfehlen!
    Die Jagd kann beginnen!

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